Die Magie der Theater-Maske

 

Im künstlerischen Handwerk des Maskenbaus und der pantomimischen körperlichen Spielweise treffen sich Kunst und Schauspiel.

 

 

 

 

Die Theater-Maske und ihr Spieler

 

Die Maske ist ein magisches Medium. Kann sich der Träger auf diese Magie einlassen, so geht er auf eine Reise, bei der sein Körper in seiner pantomimischen Ausdruckskraft in den Vordergrund tritt. Die Maske fungiert als Vermittler. Sie steht zwischen dem Spieler und Zuschauer. Sie dient dem Spieler als Schutz, hinter der sein Gesicht verborgen ist.

 

In jede Maske verbirgt sich ein eigener Typus, Charakter, der vom Spieler entdeckt und herausgearbeitet werden muss. Die Maske wird durch das körperliche Spiel lebendig. Ist es eine Vollmaske, dann steht die nonverbale Kommunikation im Vordergrund. Die Mimik ist durch die Maske erloschen. Die körperliche, pantomimische Ausdrucksweise der nonverbalen Kommunikation tritt nun in den Vordergrund. Die Maske fordert bestimmte Bewegungen, die die Kommunikation ermöglichen. Kennt der Spieler diese, so kann er frei agieren und Dinge tun, die er im normalen Alltag nicht unbedingt tun würde oder gar darf.

 

Die Maske ist auch ein Schutzraum, in dem sich ungezwungen bewegt werden kann. Die Maske ist ein Schutzschild, das es ihrem Träger ermöglicht sich ungezwungen nonverbal oder verbal, je nach Maskentypus (Voll- oder Halbmaske) zu äußern.

 



 

 

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© Inken Kirkerup